Elf Tage, über 30 Konzerte, 12.000 Besucher – ein voller Erfolg

Mit einer beeindruckenden Bilanz feierte das ZigZag Jazz-Festival auf dem EUREF-Campus Berlin Premiere: Über elf Tage hinweg verwandelte sich das Areal in eine Bühne für mehr als 30 Konzerte und zog rund 12.000 Besucher*innen an. Ausgerichtet wurde das Festival vom Jazz Club Berlin, der den Campus damit als lebendigen Ort für Kultur und Begegnung inszenierte.

Im Zentrum des Geschehens stand der Gasometer – das markante Wahrzeichen des EUREF-Campus Berlin – als zentraler Austragungsort des Festivals. Mit seiner besonderen Architektur und der technischen-akustischen Ausstattung bot er den perfekten Rahmen für Konzerte, die Jazz in all seinen Facetten erlebbar machten und Musikbegeisterte aus Berlin und darüber hinaus zusammenbrachten.

Der Gasometer in Abendstimmung, die Sonne ist bereits untergegangen, auf der LED-Wand vor dem Gasometer ist Werbung für das Jazz Festival zu sehen.

Zu den Highlights des Programms zählten Auftritte von internationalen und nationalen Größen der Jazz-Szene: Ute Lemper, Till Brönner, Ida Nielsen, Ledisi, Fabiola Méndez, Cosmo Klein, das Antonio Faraò Quartet, Maddie Ashman, Mono Neon und Stacey Kent begeisterten das Publikum mit vielfältigen musikalischen Facetten – von klassischem Jazz über Soul und Funk bis hin zu experimentellen Klangwelten. Die Vielfalt der Line-up spiegelte den Anspruch des Festivals wider, Jazz in seiner ganzen Bandbreite erlebbar zu machen.

Für einen der emotionalen Höhepunkte sorgte die dänische Bassvirtuosin Ida Nielsen, die mit ihrer Band eine Prince Celebration auf die Bühne brachte. Als langjährige First-Call-Bassistin von Prince und Mitglied von dessen New Power Generation verwandelte sie den Gasometer gemeinsam mit acht Musikern und den Gästen Liv Warfield und Prince Prime in eine Tanzfläche.

Den krönenden Abschluss setzte Ute Lemper: Mit ihrem Programm „Paris, Paris“ entführte die international gefeierte Sängerin und Chanson-Interpretin das Publikum im ausverkauften Gasometer in die Welt von Edith Piaf, Jacques Brel, Léo Ferré und Charles Trenet – ein musikalischer Spaziergang voller Poesie, Sehnsucht und Eleganz.

Mit dem Jazz-Festival öffnet sich der EUREF-Campus Berlin einem öffentlichen Publikum und wird zu einem Ort der Kultur – ein Format, das den Campus über seine Rolle als Standort für Wirtschaft und Wissenschaft hinaus erlebbar macht.